
Europas angesagtestes neues Schwulen Urlaubsziel – nah bei Montpellier in Südfrankreich
“Dieses Aschenputtel aus dem Süden wurde einst von der hinreißenden Provence und der aufdringlichen Côte d’Azur in den Schatten gestellt. Heute steht es auf gleichem Fuß und verbreitet einen diskreten Charme, den ihre mehr besuchten Schwestern längst verloren haben.“
Das Languedoc in Südfrankreich wird schnell zu einem von Europas beliebtesten Ferienzielen für Schwule. Montpellier wird von den Franzosen als das „San Francisco Frankreichs“ anerkannt – die zweitgrößte Schwulenstadt des Landes und Heimat einer pulsierenden Bar, Café, Restaurant und Sauna Szene. Die wunderbaren Strände der Region, mit ihrem feinen Sand und den schicken Strandklubs, ziehen jeden Sommer homosexuelle Männer aus ganz Frankreich und Europa an.
Die Languedoc Region ist Südfrankreich, wie es sein sollte – unverdorben, wild, schön und (noch) nicht durch Überentwicklung ruiniert. Wundervolles Wetter (über 300 Sonnenscheintage im Jahr), traumhafte und zerklüftete Landschaften, gesprenkelt mit hübschen Winzerdörfern und Kilometer über Kilometer sandiger Strände machen sie zu einem perfekten Ort, um dem Druck des modernen Lebens zu entkommen.
Um das Beste, was das Languedoc zu bieten hat, zu entdecken, benutzt die Karte rechts. Einfach mit der Maus über die „Attraktionen“ gleiten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Schwulen-Gästehäusern, die nur im Sommer geöffnet sind, arbeiten wir fast das ganze Jahr. Das Languedoc profitiert von über 300 Sonnentagen im Jahr, so habt Ihr eine gute Chance auf sonniges Wetter während Eures Aufenthalts – selbst wenn Ihr im Winter kommt. Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile – hier also eine Zusammenfassung über die Vorteile jeder Jahreszeit:
FRÜHJAHR: März – April
Kühl bis warm, sonnig mit seltenen Schauern. Es blüht überall – Mandel- und Kirschblüte, Ginster, Klatschmohn… Klare Luft – mit Blick auf die schneebedeckten Pyrenäen. Perfekt für Wanderungen, Besichtigungen, Meeresfrüchte an der Küste, Weinverkostungen. Weniger Betrieb, also leichteres Herumkommen. Der Cinq & Sept Pool wird ab 1. Mai beheizt.
SOMMER: Mai – September
Warm, später sehr heiß. Perfekt zum Schwimmen. Im August wird es sehr voll – mit Feriengästen, die aus ganz Europa kommen. Die Strände sind sehr belebt. Es ist viel los, z.B. Open-Air-Konzerte & Verkostungen.
HERBST: Oktober – Dezember
Warm, dann kühl. Sehr sonnig mit einigen Regentagen. Aber der Regen bleibt nie lange. Die Weinberge färben sich rot, orange und golden – ein toller Anblick der Weinfelder, soweit das Auge reicht. Ruhiger – so kommt man leichter zum Strand. Perfekt für Besichtigungen, Weinverkostung, Wandern, Radfahren. Der Pool von Cinq & Sept ist im Oktober beheizt.
WINTER: Januar – Februar
Sonnig aber kalt. Wenig Regen. Die Strände vollkommen leer – also perfekt für lange Spaziergänge und Meeresfrüchte an der Küste. Sehr ruhig und still. Man kann für einen Tag zum Schifahren in die Pyrenäen fahren.
Roujan ist das größte und geschäftigste der kleinen Winzerdörfer rund um Pézenas. Die Lebensader des Dorfes ist der Wein – Weinberge erstrecken sich soweit das Auge reicht und ein großer Teil der Bevölkerung ist mit dem wachsen lassen und ernten von Trauben beschäftigt und der Herstellung der „Coteaux de Languedoc“ Jahrgänge, die hier gemacht werden.
Das Dorf besitzt zwei hervorragende Bäcker, zwei Supermärkte, zwei Metzger, eine Apotheke, eine Post, einen Bankautomaten und zwei Café/Bars. Roujan ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für wunderbare Spaziergänge (durch die Weinberge oder die wilde Strauchheide „garrigue“). Es gibt auch einen Dorftennisplatz, falls Ihr Lust auf ein Spiel habt – und wir leihen Euch gerne Schläger und Bälle.
Pézenas war einst die Hauptstadt des Languedoc, damals um 1600. Heute noch ist diese Bedeutung in der Vergangenheit noch überall sichtbar - in den beeindruckenden dekorierten Steinfassaden der Stadthäuser – verziert mit Wasserspeiern, ornamentierten Balkonen und schweren Massivholztüren.
Enorm beliebt bei Touristen und Bewohnern gleichermaßen, hat sich Pézenas immer großer Beliebtheit bei unseren schwulen Freunden erfreut – mit seinem Labyrinth interessanter Läden, guten Restaurants und Straßencafés. Der Markt am Sonntagmorgen ist inzwischen legendär und ein toller Ort, um jede Menge lokalen Käse, Tapenaden und Wurstwaren zu sammeln.
Languedocs Strände sind riesig – lang und tief, mit feinem Sand (besser als die steinigen Strände der Côte d’Azur). Die meisten haben eine „Schwulen“ Abtelung und viele sind Nudistenstrände – und solltet Ihr „Dünen Aktion“ suchen, so gibt es sie hinter den meisten Stränden.
Eine ganze Zahl von „Beach Clubs“ wuchert jedes Jahr an vielen Stränden des Languedoc und zieht sowohl die örtlichen Homosexuellen als auch die Urlauber an. Hier findet man hervorragendes Essen, Drinks werden an der Sonnenliege serviert und sogar Massagen – und abends werden daraus Nachtklubs – reichlich versorgt mit DJs, Lichtern und der neuesten Musik.
Die Küche des Languedoc bietet unseren schwulen Besuchern die besten Austern und Meeresfrüchte und typische, bodenständige Landrezepte mit jeder Menge Schwein, Ente, Olivenöl, Salat und Ziegenkäse.
Ihr findet eine große Auswahl von Restaurants in der Gegend – vom eleganten in-Bistro bis zum freundlichen Dorfcafé (unser liebstes bietet ein Dreigangmenu mit Wein für nur 12.50€!) und bis zum Meeresfrüchte-Restaurant mit Blick auf das Mittelmeer.
Die Märkte des Languedoc sind auch wahre Schatzhöhlen des Ali Baba für Essens-Liebhaber, gefüllt mit lokal gewachsenen Oliven, cremigen Ziegenkäsen, frischem Gemüse und Früchten (immer nach Saison) und jeder Menge frischem Fisch.
Die Hauptstadt des Languedoc, Montpellier, ist nur 50 Fahrminuten entfernt und ist Frankreichs zweitgrößte Schwulenstadt, nach Paris. Es gibt hier jede Menge schwuler Bars und Homo-Cafés und einige gute Saunen.
Jeden Sommer reisen tausende schwule Feriengäste aus Paris und dem Norden herunter zur Küste. Die meisten Strände haben einen Schwulenbereich – meist in oder hinter dem Nudistenstrand. Viele haben dahinter Dünen, in denen man alle Arten von Abenteuern erleben kann.
Die kleineren Städte der Region, Nîmes, Perpignan, Béziers, Narbonne und Carcassonne, haben alle ihre eigenen Schwulenbars und Saunen – und dann ist Barcelona schließlich auch nur 3 Stunden mit dem Auto oder dem Zug entfernt, wenn Ihr mal so richtig ausgehen und das Klubleben genießen wollt.